Hydraulikbagger von Komatsu erfreuen sich im Ingenieurbau großer Beliebtheit, da sie eine effiziente und stabile Leistung erbringen, wobei der Kreislauf des Auslegerhydrauliksystems eine Schlüsselkomponente darstellt.

Die Hauptfunktion des Auslegerhydraulikkreises besteht darin, die Auslegerbewegung des Baggers kraftvoll und präzise zu unterstützen. Er besteht aus Hydraulikpumpen, Steuerventilen, Hydraulikzylindern und einer Reihe von Hydraulikleitungen und anderen Komponenten.
Während des Betriebs setzt die Hydraulikpumpe das Hydrauliköl unter Druck und leitet es an das Steuerventil weiter. Das Steuerventil steuert die Durchflussrichtung und Durchflussrate des Hydrauliköls präzise gemäß der Betriebsanleitung und ermöglicht so das Anheben, Absenken und Halten des Auslegers in einer bestimmten Position.
Das Design des Hydraulikkreislaufs für den Ausleger des Hydraulikbaggers von Komatsu bietet viele Vorteile. Seine effiziente Energieübertragungseffizienz kann eine starke Leistungsabgabe gewährleisten und gleichzeitig den Energieverlust so weit wie möglich minimieren. Eine genaue Durchflussregelung gewährleistet eine reibungslose und genaue Bewegung des Auslegers und verbessert so die Genauigkeit und Effizienz des Betriebs.
Grundprinzip des Hydraulikkreislaufs für den Ausleger:
1. Hauptstromkreis: In der obigen Abbildung bilden die fettgedruckten Linien und die zugehörigen Komponenten zusammen den Hauptstromkreis. In diesem Diagramm können wir den spezifischen Weg des Hochdrucköls von der Hauptpumpe zum Ausleger deutlich erkennen, d. h. (Hauptpumpe → Hauptsteuerventil → Auslegerzylinder). Mit diesem Diagramm können wir die entsprechenden Komponenten an der Fahrzeugkarosserie schnell und genau lokalisieren, um die Situation des Hauptstromkreises zu erfassen.
2. Steuerkreis: Der Steuerkreis ist relativ komplex. Der Steuerkreis des Auslegers besteht aus mehreren Teilen, darunter PPC-Schaltkreis, Pumpensteuerkreis, Sicherheitskreis und elektrischer Steuerkreis.
3. PPC-Schaltung: Die Hauptkomponenten der PPC-Schaltung sind das Ausleger-PPC und das selbstreduzierende Ventil. Der Druck der PPC-Schaltung liegt zwischen 33-2 kg/cm2, wird von der Hauptpumpe über das selbstreduzierende Ventil bereitgestellt und dann über das Ausleger-PPC-Ventil verteilt, um beide Enden des Ausleger-Hauptventils zu erreichen, wodurch die Öffnung des Hauptventils gesteuert und die Bewegungsgeschwindigkeit des Auslegers effektiv angepasst wird.
4. Pumpensteuerkreis: Der Pumpensteuerkreis besteht aus PC-Ventil, LS-Ventil, LS-EPC-Ventilmagnetventil, PC-EPC-Magnetventil, Servokolben und mechanischem Mechanismus innerhalb der Pumpe. Die externen Eingangssignale umfassen den durch den Treiberbetrieb erzeugten PLS-Druck, die Hauptpumpendrücke PP1 und PP2, die externe Lasten widerspiegeln, und Computersignale, die den Betriebsmodus widerspiegeln. Und es gibt nur ein Ausgangssignal, nämlich den Druck P5, der in den Servokolbenkopf eingegeben wird. Der Druck P5 kann den Servokolben direkt antreiben und so die Durchflussrate der Pumpe steuern. Die Größe des Drucks P5 hängt vom PLS-Druck und der Größe der Drücke PP1 und PP2 ab.
5. Sicherheitskreis: Der Sicherheitskreis besteht aus einem Hauptentlastungsventil, einem Entlastungsventil und einem Sicherheitsölsaugventil. Wenn der Druck der Hauptpumpe 325 kg/cm2 überschreitet, öffnet sich das Hauptentlastungsventil automatisch, um Schäden an den Ölleitungen, Pumpen, Zylindern und Steuerventilen im gesamten Hydrauliksystem zu verhindern. Wenn sich der Steuerhebel in neutraler Stellung befindet, fließt das von der Pumpe abgegebene Öl durch das Entlastungsventil zurück in den Tank, was nicht nur den Energieverbrauch senkt, sondern auch einen unendlichen Druckanstieg verhindert, der dadurch verursacht wird, dass das aus der Pumpe abgegebene Öl nirgendwo hin kann, was zu Schäden an den Komponenten führen würde. Die Funktion des Sicherheitsölsaugventils besteht darin, dass bei einem plötzlichen Aufprall des Auslegerzylinders von außen der hohe Druck im Zylinder durch das Sicherheitsölsaugventil in den Öltank abgelassen werden kann, wodurch Schäden am Zylinder und an der Ölleitung wirksam verhindert werden.
6. Elektronischer Steuerkreis: Der Kombinations- und Kombinationskreis basiert hauptsächlich auf den tatsächlichen Anforderungen des Betriebs. Je nach vom Fahrer ausgewähltem Betriebsmodus und Betätigung des Steuerhebels sendet der Computer automatisch den Befehl zur Pumpenumleitung oder -kombination, um die Pumpenumleitung oder -kombination zu steuern. Der Eingangsstrom der Magnetventile LS-EPC und PC-EPC wird ebenfalls durch Anweisungen gesteuert, die der Computer je nach Betriebsmodus ausgibt.
Es kann jedoch auch Probleme mit dem Hydraulikkreislauf des Auslegers geben. Beispielsweise kann ein Hydraulikölleck zu einem Druckabfall führen, der die Kraft und Geschwindigkeit der Auslegerbewegung beeinträchtigt. Verschleiß oder Verstopfungen von Hydraulikkomponenten können den normalen Betriebszustand des Kreislaufs stören und zu einer abnormalen Bewegung des Auslegers führen. Wie kann man das Problem beheben? Hauptsächlich aus den folgenden Aspekten: Angenommen, es handelt sich um Öl, das durch die Ölleitung fließt, und solange es eine bestimmte Komponente erreicht, besteht die Möglichkeit einer Beschädigung dieser Komponente.
Wenn beispielsweise der Ausleger angehoben wird, beträgt der maximale Druck der Hauptpumpe 230 kg/cm² (bei anderen Geräten ist das normal).
Hauptpumpe: Da keine Probleme mit anderen Geräten vorliegen, funktioniert die Hauptpumpe ordnungsgemäß.
Selbstreduzierendes Ventil: Vorausgesetzt, dass andere Geräte ordnungsgemäß funktionieren, funktioniert auch das selbstreduzierende Ventil ordnungsgemäß.
Hauptüberlaufventil: Da die anderen Geräte in einem guten Betriebszustand sind, liegt am Hauptüberlaufventil kein Defekt vor.
Entlastungsventil: Da andere Geräte normal funktionieren, liegt kein Problem mit dem Entlastungsventil selbst vor, aber der PLS-Druck bestimmt auch den Betrieb des Entlastungsventils. Im Überlaufzustand ist PLS gleich dem Hauptpumpendruck. Wenn der PLS-Druck zu niedrig ist, kann das Entlastungsventil dem Hauptpumpendruck im Inneren nicht standhalten, was dazu führt, dass der Hauptpumpendruck durch das Entlastungsventil in den Öltank fließt. Daher ist es notwendig, den PLS-Druck zu überprüfen.
Hauptventil des Gestänges: Hat sich der Hauptventilkern bewegt? (Ist er festgeklemmt, ist der PPC-Druck zu niedrig)
Sicherheitsölsaugventil: Es muss geprüft werden, ob der Hauptpumpendruck vom Kegelventilkern oder Kegelteil des Sicherheitsölsaugventils zurück in den Öltank gelangt.
Auslegerzylinder: Um zu bestätigen, ob der Hauptpumpendruck aus dem Inneren des Zylinders zurück in den Öltank gelangt?
Mithilfe dieser Methode kann das Problem durch eine detaillierte Inspektion aller Komponenten, durch die der Hauptölkreislauf fließt, genau identifiziert werden.
Um den normalen Betrieb des Auslegerhydraulikkreislaufs sicherzustellen, sind regelmäßige Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten unerlässlich. Dazu gehört die Überprüfung der Qualität und des Füllstands des Hydrauliköls, der rechtzeitige Austausch verschlissener Dichtungen und Komponenten sowie die Reinigung der Hydraulikleitungen.
Kurz gesagt: Ein tiefes Verständnis des Funktionsprinzips und der Eigenschaften des Hydraulikkreislaufs des Komatsu-Hydraulikbaggerauslegers ist von großer Bedeutung, um den effizienten Betrieb des Baggers sicherzustellen, Fehler rechtzeitig zu beheben und die Lebensdauer der Ausrüstung zu verlängern.